WAZ Recklinghausen, 03. März 2003
Das Bedürfnis der Patienten nach Informationen wächst stetig
Große Resonanz bei den Gesundheitstagen im Festspielhaus
Ganz im Zeichen der Gesundheit stand das Ruhrfestspielhaus am Wochenende. Über 30 Aussteller und mehrere Veranstaltungen zeigten den Besuchern viel Interessantes und Wissenswertes rund um die Themen Darm und Gefäße.
Schwerpunkt des 3. Darmtags am Samstag war das Thema Dickdarmkrebs. "Vor dem Hintergrund von 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr und 30.000 Todesfällen ist Früherkennung das A und O," erklärte Peter Hutmacher, Verwaltungsmitarbeiter des Knappschaftskrankenhauses und zuständig für Organisation und Qualitätsmanagement.
Diskussionen und Workshops drehten sich um Vorsorge, Früherkennung und Nachsorge. So wurde beispielsweise über Strahlentherapie und Ernährung nach Darmoperationen aufgeklärt. Auch Darmspiegelung und Kolonmassage wurden gezeigt und erläutert. "Ziel ist es, Patienten und niedergelassenen Ärzte einander näher zu bringen und über eine solche Veranstaltung den Patienten mündig zu machen," formulierte Hutmacher die Absicht der Gesundheitstage.
Ein besonderes Bonbon am Samstag war der Auftritt des bekannten Arztes und Kabarettisten Dr. Stratmann mit seinem Programm "Hauptsache nich fettich".
Der Sonntag widmete sich dem Thema Gefäßerkrankungen. Am Morgen standen Arterien und Schlaganfall im Vordergrund, die Venen wurden am Nachmittag behandelt. Hierzu wurden die Besucher ebenfalls zu Workshops uns Diskussionen eingeladen. Mitmachen konnten die Gäste des Gesundheitstages bei der Venengymnastik. "Das Bedürfnis der Patienten nach Informationen wird immer stärker. Darauf müssen wir reagieren", meinte Peter Hutmacher und verwies auf die verschiedenen Veranstaltungen der einzelnen Krankenhäuser in Recklinghausen und Umgebung.
Über 1000 Teilnehmer zeigten, dass Hutmacher mit dieser Einschätzung recht hat.