Arthroskopische Operation des Kniegelenkes

von Prof. Dr. Martin Büsing

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

bei Ihnen ist aufgrund der Vordiagnostik eine arthroskopische Operation des Kniegelenkes erforderlich geworden und wir möchten Sie kurz über den Behandlungsablauf informieren.

In der Regel erfolgt die Vorbereitung zur Operation einschließlich des Aufklärungsgespräches bereits vor der stationären Aufnahme. Wir empfehlen einen sog. „kurzstationären Aufenthalt“, nicht zuletzt auch abhängig von der häuslichen Situation (Bewältigung von Treppen, etc.). Zudem besteht der Vorteil, dass wir in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der stattgehabten arthroskopischen Operation intensive physiotherapeutische Maßnahmen durchführen können (lokale Eisanwendungen, Krankengymnastik, Motorschiene, etc.).

Je nach Befund ist eine vorübergehende Entlastung des betroffenen Beines an Unterarmgehstützen erforderlich. Auch der Gehstützengang muss unter physiotherapeutischer Anleitung erlernt werden.

In der folgenden Woche nach stattgehabter Arthroskopie erscheint eine Thromboseprophylaxe erforderlich. Dazu ist das Einspritzen von niedermolekularem Heparin in die Bauchdecke erforderlich („Bauchspritzen“). Bei bestehenden postoperativen Schwellungszuständen ist erst ein allmählicher Belastungsaufbau des betroffenen Beines möglich. Das einliegende Nahtmaterial kann am 10. – 12. postoperativen Tag entfernt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt soll Vollbelastung des betroffenen Beines erfolgt sein.

Falls über einen Zeitraum von 10 Tagen postoperativ noch erhebliche Beschwerden bestehen sollten, sollten Sie ihren Hausarzt oder die Chirurgische Ambulanz am Knappschafts-Krankenhaus (Tel.: 02361/56-3150) kontaktieren. Wir sind gerne bereit, dann eine Kontrolluntersuchung des betroffenen Kniegelenkes mit entsprechenden therapeutisch einzuleitenden Maßnahmen durchzuführen.

Wir sind um Ihre Gesundheit bemüht und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserem Hause.